Martin Schweizer PH-Diagnose am 15 Dezember 2005 erhalten
Am 15 Dezember 2008 ging ich ins Jnselspital für eine pulmonale Endarteriektomie Operation.
Ich kam am 17. Dezember unter’s Messer. Es hat vorher geheissen ein halbes Jahr höchstens ein Jahr dann würde ich ersticken, weil die Medikamente nichts mehr bringen. Aus diesem Grund habe ich mich auch für diese OP entschieden.
Prof. Mayer aus Mainz der die OP durchführte, habe ich am Vorabend schnell gesehen nachher nicht mehr. Ich habe dann bis zum 28. Dez. Sauerstoff gehabt, danach konnte ich den Sauerstoff absetzen.
Am Samstag reiste ich nach Le Noirmont für 4 Wochen. Das ist ein Kurhaus im Jura für hauptsächlich Herz Patienten nach OP.
Wir hatten verschiedene Übungen und Wanderungen. Die ersten 2 Wochen war ich nach jeder Übung immer sehr müde. Ich habe mich aber sehr gut erholt.
Zu Hause angekommen, habe ich mit der Lungenliga telefoniert, sie sollen die Sauerstoffmaschine wieder abholen. Dies war aber nicht so einfach, zuerst soll ich noch einen Test beim Lungenarzt machen.
Dieser Test war am 3 Feb. 2009. Dabei musste ich 3 Treppen mit Sauerstoffmesser am Finger hoch laufen, war aber alles Top. Der Lungenarzt sagte er könne meine Akten zumachen, ich müsse nie mehr vorbeikommen :-))
Am 16 Feb. musste ich zu meinem Hausarzt, der seine Praxis im 4. Stock hat. Da bin ich die Treppe mit einem Halt hoch, das ist doch ein grosser Erfolg, da ja erst 2 Monate vergangen sind. Es geht mir alle Tage besser.
Am 7. April werde ich nochmals in die Jnsel gehen. Die Ärzte wollen auch eine Studie machen, ich habe spontan zugesagt. Das kommt dann einmal anderen Patienten zugute. Wie ihr sehen könnt habe ich ein ganz neues Leben anfangen können, und ich freue mich endlich wieder frei Atmen ohne lästigen Schlauch in der Nase zu atmen.
Ich wünsche dir Bruno alles Gute auch vielen Dank für die vielen guten Beiträge.
Lieber Gruss aus den Walliser Bergen Martin Schweizer
[@uelle: Martin Schweizer März 2009]